Das Wichtigste in Kürze
- Trennwände, abgehängte Decken, Vorsatzschalen, Dachausbau und Installationswände
- Trocken und schnell: kaum Feuchtigkeit, wenig Schmutz, kurze Bauzeit
- Schall- und Wärmedämmung lassen sich direkt in die Wand einbauen
- Spachteln bis zur gewünschten Qualitätsstufe und Anstrich im gleichen Auftrag
Wofür sich Trockenbau eignet
- Trennwände: ein grosses Zimmer in zwei teilen, ein Büro oder Ankleide abtrennen.
- Abgehängte Decken: für Leitungen, Lüftung und Einbauspots oder um hohe Räume zu verkleinern.
- Vorsatzschalen: unebene Wände begradigen, Leitungen verstecken, Wände dämmen.
- Dachausbau: Schrägen und Kniestöcke verkleiden.
- Installationswände: im Bad für Vorwand-WC und Leitungen.
Beispiel: Eingangsbereich in Basel
In Basel hat Yves Sollberger einen offenen Eingangsbereich mit einer Leichtbau-Ergänzung geschlossen, drei Fächer in die neue Wand eingelassen, eine Schiebetür eingebaut und Wand und Tür neu gestrichen.


Ständerwand statt Mauer: die Vorteile
Eine Trockenbauwand besteht aus einem Ständerwerk aus Metall oder Holz, das beidseitig mit Gipsplatten beplankt wird. Sie ist leicht, schnell gebaut und bringt kaum Feuchtigkeit in den Raum. Im Hohlraum finden Dämmung, Kabel und Leitungen Platz. Für Feuchträume gibt es imprägnierte Platten, für mehr Schallschutz eine doppelte Beplankung.
Oberflächen: von Q2 bis Q4
Wie glatt eine Gipskartonwand wird, beschreiben die Qualitätsstufen. Sie entscheiden, wie gut die Wand später im Streiflicht aussieht:
- Q2: Standard, Fugen und Schrauben verspachtelt, gut für Abrieb oder Tapete.
- Q3: zusätzlich dünn überzogen, für matte Anstriche.
- Q4: vollflächig gespachtelt, für glatte Wände mit Streiflicht und glänzende Farben.
Beispiel: Treppenuntersicht in Hägendorf
Wie eine geglättete Fläche in der Praxis aussieht, zeigt eine Treppe in Hägendorf: tragfähige Unterkonstruktion, Gipsplatten, verspachtelt und geglättet, auch entlang der Rundung.


Fertig aus einer Hand
Bei vielen Projekten stellt ein Trockenbauer die Wand und ein Maler streicht sie später. Sollberger macht Ständerwerk, Beplankung, Spachtelarbeit und Anstrich im selben Auftrag. Sie haben einen Ansprechpartner, und die Oberfläche wird so gespachtelt, wie der spätere Anstrich es braucht.
Fragen zum Trockenbau
Wie lange dauert es, eine Trockenbauwand zu stellen?
Eine einfache Trennwand in einem Zimmer steht meist in einem Tag. Mit Spachteln, Trocknen und Anstrich sollten Sie insgesamt einige Arbeitstage einrechnen. Den genauen Ablauf legt Sollberger in der Offerte fest.
Hält eine Gipskartonwand Regale und Hängeschränke?
Leichte Lasten halten mit Hohlraumdübeln. Für schwere Hängeschränke, Fernseher oder Regale wird beim Bau eine Verstärkung aus Holz oder eine Holzwerkstoffplatte eingebaut. Sagen Sie vorher, wo etwas hängen soll.
Ist eine Trockenbauwand schalldicht?
Mit Dämmung im Ständerwerk und doppelter Beplankung erreicht eine Trockenbauwand einen guten Schallschutz, für Wohnräume und Büros meist ausreichend. Für höhere Anforderungen gibt es spezielle Schallschutzplatten.
Braucht es für eine Trennwand eine Baubewilligung?
Nichttragende Trennwände im Innern brauchen in der Regel keine Baubewilligung. In Mietwohnungen braucht es das Einverständnis der Vermieterschaft, im Stockwerkeigentum gelten die Regeln der Gemeinschaft.
Kann Trockenbau auch im Bad eingesetzt werden?
Ja, mit imprägnierten Gipsplatten, die für Feuchträume geeignet sind, zum Beispiel für Vorwandinstallationen. Im Spritzwasserbereich der Dusche kommt eine Abdichtung dazu.
Stand: Oktober 2026