Das Wichtigste in Kürze
- Ort: Solothurn, offener Wohnraum mit Ofen, Küche und Treppe
- Vorher: verschraubte Platte rund um die Ofenrohre, Fugen und Rand sichtbar
- Arbeiten: mit Gewebe armiert, Glattputz übergangslos ergänzt, Decke gestrichen
- Gipser und Maler in einer Person: Flick und Anstrich ohne Übergabe
Ausgangslage: eine Platte in der Decke
Der Wohnraum in Solothurn ist offen gestaltet: Küche, Sitzbereich und Treppe teilen sich eine grosse, glatte Decke. In der Mitte steht ein Ofen, dessen zwei Rohre durch die Decke nach oben führen. Rund um die Rohre war eine Platte in die Deckenöffnung eingesetzt und verschraubt. Fugen, Schrauben und der Rand der Platte waren deutlich zu sehen. Die Aufgabe: diese Stelle so in die Decke einbinden, dass man sie nicht mehr erkennt. Keine einfache Aufgabe, denn eine glatte Decke verzeiht nichts. Jeder Absatz zeichnet sich im Streiflicht der Fenster ab.
Vorher und nachher



So wurde der Ofenanschluss ergänzt
- Raum schützen. Ofen und Rohr, Hängelampen, Kühlschrank, Möbel, Fenster und Treppe wurden mit Folie und Papier abgedeckt und die Kanten abgeklebt.
- Mit Gewebe armieren. Über die Platte, ihre Fugen und den Rand zur bestehenden Decke kommt ein Armierungsgewebe, eingebettet in die Spachtelmasse. Es verbindet Platte und Decke und verhindert, dass sich an den Fugen später ein Riss bildet.
- Glattputz übergangslos ergänzen. Der Glattputz wird über die armierte Stelle gezogen und weit in die bestehende Decke ausgestrichen. So entsteht kein Absatz, sondern eine durchgehende Fläche.
- Decke streichen. Zum Schluss wurde die Decke gestrichen. Erst ein durchgehender Anstrich lässt die ergänzte Stelle vollständig verschwinden.
Warum armieren?
Wo eine Platte an bestehenden Putz anschliesst, bewegen sich die beiden Materialien leicht unterschiedlich. Ohne Armierung zeigt sich diese Nahtstelle oft nach einigen Monaten als feiner Riss. Das Gewebe nimmt diese Spannungen auf und verteilt sie. Bei einem Ofenanschluss lohnt sich das besonders, weil die Stelle mitten in der Decke liegt und gut sichtbar ist.
Warum die ganze Decke streichen?
Auch wenn nur ein Teil der Decke ergänzt wurde: Ein Anstrich nur auf der Flickstelle fällt fast immer auf. Frische und gealterte Farbe unterscheiden sich im Farbton und im Glanz, und der Rand des Teilanstrichs bleibt im Gegenlicht sichtbar. Wird die Decke von Wand zu Wand gestrichen, wirkt sie wieder wie aus einem Guss.
Weitere Ansichten


Ähnliche Aufgaben
Die gleiche Arbeitsweise hilft überall, wo eine glatte Decke oder Wand nach einem Eingriff wieder ganz werden soll: nach einem neuen Kaminanschluss, nach Elektro- oder Sanitärinstallationen, nach dem Entfernen einer Wand oder nach einem Wasserschaden. Mehr dazu auf der Seite Gipserarbeiten und bei Malerarbeiten.
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Fragen zur Deckenreparatur
Was hat Sollberger in Solothurn an der Decke gemacht?
Sollberger Gipser-Maler hat in einem Wohnraum in Solothurn die Decke rund um den Ofenanschluss mit Gewebe armiert, den Glattputz übergangslos ergänzt und die Decke anschliessend gestrichen.
Kann man eine Flickstelle an der Decke unsichtbar machen?
Ja. Die Stelle wird armiert, mit Glattputz weit in die bestehende Fläche ausgestrichen und danach wird die ganze Decke gestrichen. Ein Teilanstrich nur auf der Flickstelle bleibt meist im Gegenlicht sichtbar.
Warum wird bei einem Deckenflick Gewebe eingelegt?
Das Armierungsgewebe überbrückt den Übergang zwischen altem und neuem Material. Es nimmt Spannungen auf und verhindert, dass sich an der Nahtstelle später ein Riss bildet.
Muss für eine Deckenreparatur die ganze Decke gestrichen werden?
Für ein unsichtbares Ergebnis ja, zumindest die ganze zusammenhängende Fläche von Wand zu Wand. Frische und ältere Farbe unterscheiden sich im Ton und Glanz, der Rand eines Teilanstrichs fällt sonst auf.
Arbeitet Sollberger auch ausserhalb des Bezirks Zofingen?
Der Schwerpunkt liegt im Bezirk Zofingen rund um Strengelbach. Projekte wie dieses in Solothurn, rund 30 km entfernt, zeigen, dass Sollberger auch Aufträge ausserhalb des Bezirks ausführt.
Stand: Oktober 2026